(c) Romane Romnja
Dienstag, 08.10.2019 19:00 Uhr

Sinti und Roma-Frauen in Vergangenheit und Gegenwart

Im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma
Eintritt frei

Sinti und Roma-Frauen erleben alltägliche Ablehnung und Ausgrenzung, insbesondere in den existenziellen Lebensbereichen wie Gesundheitsversorgung, Wohnraum, Bildung und in der Identitätsdokumentation. Die Initiative Romane Romnja tritt gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma-Frauen innerhalb und außerhalb der Minderheit ein.

Bei der Veranstaltung im Dokumentationszentrum stellt sich das Projekt mit einer Szenischen Lesung zur Kurzprosa „Der böse Traum“ der Initiatorin Gordana Herold vor. Außerdem wird die (E-)Publikation "Romnja in Bildung und Beruf" vorgestellt. Im Anschluss findet eine Gesprächsrunde zur Situation von Sinti und Roma-Frauen im besetzten Europa 1939 -1945 sowie zur Akzeptanz von Sinti und Roma-Frauen in der Gegenwart statt. An der Diskussion nehmen mehrere Protagonistinnen aus der genannten Publikation teil. Die Veranstaltung wird moderiert von der Journalistin und Roma-Aktivistin Gilda Horvath.

Für ein musikalisches Rahmenprogramm sorgen Piruschka Triska (Gesang) und Begleitung.