©AndreyKuzmin/shutterstock.com
Dienstag, 15.05.2018 18:00 Uhr

Momentaufnahme: 20. April 1951, NYC

Als Burt Glinn am 20. April 1951 auf den Auslöser seiner Kamera drückt, fängt er einen ganz besonderen Moment ein. Sechs Frauen demonstrieren auf einer Militärparade mit Transparenten und Fahnen ihre Zugehörigkeit zur Sinti- und Roma-Minderheit und ihre Identität als Amerikanerinnen. Was wir nicht sehen können: Es handelt sich um eine zufällig eingefangene Szene einer ganzen Fotoserie, die sich in mitten der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung um die Rolle der USA im Korea-Konflikt abspielt. André Raatzsch, Referatsleiter imDokumentationszentrum, stellt diese "Momentaufnahme" vor und lädt dazu ein im Gespräch mit ihm die Bilderpolitik der Sinti- und Roma-Darstellungen zu hinterfragen, kritisch zu reflektieren und mit dem dazugehörigen fotografischen Diskurs zu verbinden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Heidelberger Museumswoche 2018 statt.