Publikationen

"Den Rauch hatten wir täglich vor Augen" (Paperback)

Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma - Begleitband zur ständigen Ausstellung im Heidelberger Dokumentations- und Kulturzentrum

Nach Schätzungen fielen im nationalsozialistisch besetzten Europa 500.000 Sinti und Roma dem Holocaust zum Opfer. Ausgehend von konkreten Einzelschicksalen zeichnet das Buch die Vernichtungspolitik gegenüber der Minderheit nach: von der stufenweisen Ausgrenzung und Entrechtung bis hin zum fabrikmäßigen Massenmord.

Verfasser / Hrsg.:    Romani Rose (Hrsg.) / Frank Reuter und Silvio Peritore (Bearb.)
Verlag:                    Verlag Das Wunderhorn
                               Heidelberg
                               http://www.wunderhorn.de
Erscheinungsjahr:   1999
ISBN:                       978-3-88423-143-2


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"Der Abtransport ging glatt vonstatten"

Vor 70 Jahren wurden erstmals deutsche Sinti- und Roma-Familien in das besetzte Polen deportiert. Die so genannte Mai-Deportation wurde zum Modell einer bürokratisch organisierten, menschenverachtenden Prozedur. Zugleich war sie die Generalprobe zum Völkermord an den Sinti und Roma Minderheit.

"Deutsche Literaturnobelpreisträger und ihre 'Zigeuner'"

Manuskript des Vortrags von Prof. Dr. Wilhelm Solms am 26. November 2013 im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma. Prof. Dr. Wilhelm Solms stellt dar, inwiefern antiziganistische Stereotype in Werken der 13 deutschsprachigen Literaturnobelpreisträger und -trägerinnen aufgegriffen werden.

 

"Gegebenenfalls unter Anwendung unmittelbaren Zwangs"

Sterilisation und Euthanasie in der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik

Manuskript des Vortrags von Wolfgang Eckart am 22. Mai 2001 im Dokumentations- und Kulturzentrum.

Antiziganismus - Soziale und historische Dimensionen von "Zigeuner"-Stereotypen

Der Tagungsband dokumentiert die Ergebnisse einer interdisziplinären wissenschaftlichen Tagung, die im Herbst 2012 im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma stattfand. Ziel der Tagung war es, Stärken und Schwächen des "Antiziganismus"-Begriffs neu zu dikutieren, das Phänomen in deinen vielfältigen Aspekten zu untersuchen und nicht zuletzt Handlungsoptionen auzuzeigen. Die in diesem Band versammelten Aufsätze verstehen sich als wissenschaftliche Beiträge zur "Antiziganismusforschung" und verdeutlichen die historische und soziale Dimension des aktuellen Diskurses.

Der Tagungband kann in Buchform zu einem Preis von 14,80 € zzgl. Porto beim Sekretariat des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma (sekretariat@sintiundroma.de) bestellt oder direkt hier heruntergeladen werden:

2015_Tagungsband_Antiziganismus.pdf

Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit. Strategien und Mechanismen medialer Kommunikation

Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma legt mit der Studie von Markus End eine Untersuchung vor, in der erstmals die Wirkungsweise von antiziganistischen Ressentiments in den Medien detailliert aufgezeigt wird. An einer Vielzahl von Beispielen, die gerade nicht auf extreme Formen von Vorurteilen abzielen, kann Markus End aufzeigen, wie die Berichterstattung über Sinti und Roma in einem antiziganistischen Deutungsrahmen verortet werden kann und so die zum Teil jahrhundertealten Klischees und Vorurteile bestätigt und aktualisiert werden.


Hier finden Sie die deutsche Kurz- und Langfassung der Studie sowie die englische Kurzfassung als Download:

Kurzfassung Deutsch

Kurzfassung Englisch

Langfassung Deutsch

 

Der nationalsozialistische Völkermord an den Roma in der besetzten Sowjetunion (1941-1944)

Gutachten für das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

Während die Erforschung des NS-Völkermords an den Sinti und Roma im damaligen „Großdeutschen Reich“ große Fortschritte gemacht hat, steht die historische Aufarbeitung der gegen Sinti und Roma gerichteten Vernichtungspolitik in den deutsch besetzten oder mit Hitler-Deutschland verbündeten Staaten noch weitgehend am Anfang. Dies zeigt nicht zuletzt ein Vergleich mit der kaum überschaubaren Zahl an Einzelstudien über die Ermordung der europäischen Juden. So haben Historiker die Quellen sowjetischer Provenienz, die den Genozid an den Roma in der deutsch besetzten Sowjetunion dokumentieren, fast völlig außer Acht gelassen. Das vorliegende Gutachten hat sich zum Ziel gesetzt, diese Forschungslücke zumindest teilweise zu schließen.

Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma

Katalog zur ständigen Ausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz

Der Katalog dokumentiert die ständige Ausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz, die nach über drei Jahren Vorbreitung am 2. August 2001 im Block 13 des ehemaligen "Stammlagers" eröffnet wurde.

Verfasser / Hrsg.:  Romani Rose (Hrsg.)
Verlag:                   Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma Heidelberg
                              http://www.sintiundroma.de
Erscheinungsjahr:  2003
ISBN:                      978-3-929446-14-2
Preis:                     39,- Euro

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Die katholischen Bischöfe und die Deportation der Sinti und Roma nach Auschwitz-Birkenau

Aufsatz von Romani Rose

Die Nazis, der Fall Gumbel und die Heidelberger Universität

Manuskript des Vortrags von Christian Jansen am 8. Mai 2001 im Dokumentations- und Kulturzentrum

Christian Jansen erläutert am Beispiel der Universität Heidelberg, wie die nationalistische und antisemitische Studentenbewegung an der wohl politisch liberalsten deutschen Universität der Weimarer Republik innerhalb kurzer Zeit großen Einfluss erringen konnte.