Pressemitteilungen

07.03.2017 | Allgemein

Niederländischer Holocaust-Überlebender Zoni Weisz feierte seinen 80. Geburtstag

Am 4. März feierte der niederländische Holocaust-Überlebende seinen 80. Geburtstag. Romani Rose gratulierte Zoni (Johan) Weisz im Namen des Zentralrats und des Dokumentationszentrums Deutscher Sinti und Roma herzlich zu seinem Ehrentag und bedankte sich für sein jahrelanges Engagement für Demokratie und Menschenrechte.

Zoni Weisz sprach am 27. Januar 2011 als erster Repräsentant der Sinti und Roma am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus in der Gedenkveranstaltung des Deutschen Bundestages. Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma betonte in seiner Gratulation erneut die symbolträchtige Rede vor dem deutschen Parlament: "Diese großartige und bewegende Rede von Zoni Weisz war ein Augenblick von geschichtlicher Bedeutung. Mit seiner authentischen und zutiefst sympathischen Art hat er die Herzen unzähliger Menschen erreicht. Ich bin ganz sicher: Für viele junge Menschen innerhalb und außerhalb unserer Minderheit ist er ein Vorbild, das auch andere anspornt, sich für eine menschlichere und gerechtere Welt zu engagieren".

Als die Nationalsozialisten im Mai 1944 in den besetzten Niederlanden Sinti und Roma verhafteten, gelang Zoni Weisz mit Hilfe eines niederländischen Polizisten die Flucht. Der damals Siebenjährige entging der Deportation nach Auschwitz, jedoch seine Eltern und Geschwister wurden in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern ermordet.

Nach dem Krieg machte er sich als einer der führenden Floristen der Niederlande auch international einen Namen. Trotz eines erfüllten Lebens und der beruflichen Erfolge blieb die schmerzhafte Erinnerung an die geraubte Kindheit und die verlorene Familie: "Fast jeden Tag erinnere ich mich einen Moment an das, was passiert ist", so Weisz in einem Interview.

Seit vielen Jahren gehört Zoni Weisz zu den herausragenden Persönlichkeiten der Niederlande: Durch seine Berichte als Zeitzeuge an Schulen, sein Engagement im Auschwitz-Komitee, seinen Einsatz für die Bürgerrechte der niederländischen Sinti und Roma und nicht zuletzt als Jurymitglied für die Vergabe des Europäischen Bürgerrechtspreises der Sinti und Roma, hält er die Erinnerung an die Opfer des Holocaust wach.

27.01.2017 | Allgemein

Ausstellung „The Holocaust against the Roma and Sinti“ anlässlich des Internationalen Holocaustgedenktages bei den Vereinten Nationen in Genf zu sehen

Vor 72 Jahren befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, dessen Name zu einer Chiffre für den staatlich organisierten Massenmord durch die Nationalsozialisten geworden ist. Der European External Action Service (EEAS) bei den Vereinten Nationen in Genf zeigt daher anlässlich des Internationalen Holocaustgedenktages die Ausstellung "The Holocaust against the Roma and Sinti and present day Racism in Europe" des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma im "Palais des Nations". Die Ausstellung soll über ein besseres Verständnis der Vergangenheit aktuelle Konfliktlagen überwinden helfen und wird noch bis zum 8. Februar zu sehen sein.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Annäherung an den Holocaust an den Roma und Sinti und dessen europäische Dimension: ein Menschheitsverbrechen, das sich bis heute allen historischen Vergleichen entzieht und in seinem Ausmaß unvorstellbar bleibt. Dabei waren Roma und Sinti ebenso wie Juden auf der Grundlage der nationalsozialistischen Rassenideologie vom Säugling bis zum Greis erfasst, entrechtet, gettoisiert und schließlich in die Vernichtungslager deportiert worden.

In seinem Grußwort zur Ausstellungseröffnung am 26. Januar betonte Rose: „Es kann heute nicht darum gehen, den Nachkommen der Täter Schuld aufzubürden. Der Sinn des Erinnerns und des Gedenkens besteht vielmehr in der gelebten Verantwortung für die Gegenwart. Gerade in der heutigen Zeit, in der Extremisten darauf abzielen, die Grundlagen unseres friedlichen Zusammenlebens zu zerstören, ist gesellschaftliche Solidarität zur Verteidigung unserer gemeinsamen Werte besonders wichtig.“

Neben Romani Rose sprachen auch Botschafter Peter Sørensen, Leiter der Delegation der Europäischen Union bei den UN, Michael Møller, Generaldirektor des Büros der UN in Genf, Botschafter Adrian Vierita, Ständiger Vertreter Rumäniens bei den UN in Genf sowie Botschafter Aviva Raz Shechter, Ständiger Vertreter Israels bei den UN in Genf Grußworte.

04.10.2016 | Allgemein

Dirigent Riccardo M Sahiti mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit erhielt der Dirigent der Roma und Sinti Philharmoniker Riccardo M Sahiti heute für sein künstlerisches Schaffen das Verdienstkreuz am Bande durch Bundespräsident Joachim Gauck. 

 

Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, nahm ander Verleihung teil und sagte über Sahitis künstlerisches Schaffen: „Anstelle einer in weiten Teilen der Gesellschaft vorherrschenden stigmatisierenden und zumeist mit negativen Vorurteilen belasteten Sicht auf die Minderheit, lenkt die Darstellung und Vermittlung des kulturellen Beitrags von Sinti und Roma den Blick auf ihre Verdienste und ihre eigenen Anstrengungen als gleichberechtigte und aktive Bürger Deutschlands und Europas.“

 

Mit viel Idealismus hat der Dirigent Riccardo M Sahiti im Jahr 2002 die Roma und Sinti Philharmoniker gegründet. Dem international einmaligen Orchester gehören überwiegend Musikerinnen und Musiker der Sinti und Roma-Minderheit an. Sie kommen aus Symphonieorchestern ganz Europas zusammen, um Werke aufzuführen, die in der Kultur der Roma und Sinti verwurzelt oder durch sie inspiriert sind. Dazu gehören sowohl das klassische Repertoire von Brahms, Liszt oder Bizet als auch neue Kompositionen von Roma und Sinti.

 

Mit dem von dem Orchester uraufgeführten "Requiem fürAuschwitz" des Sinto Roger Moreno Rathgeb hat Riccardo M Sahiti auch dazu beigetragen, die leidvolle Geschichte der Sinti und Roma wachzuhalten. Sein Wirken zeigt eindrucksvoll, wie bedeutend das künstlerische Schaffen von Minderheiten für die deutsche und europäische Kultur war und ist und bewahrt deren kulturelles Erbe.

29.09.2016 | Allgemein

Die Bundeskanzlerin und weitere prominente Gäste gratulieren Romani Rose und würdigen seine Lebensleistung

Zahlreiche prominente Gäste aus Politik und Gesellschaft gratulierten am 27. September dem Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, anlässlich eines Festaktes zu seinem 70. Geburtstag im Aufbau Haus in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel wünschte ihm „weiterhin Kraft für den gemeinsamen Einsatz um die gelebten Grundwerte unserer Demokratie.“

 

In ihrer Glückwunschrede dankte die Bundeskanzlerin dem Zentralratsvorsitzenden,  dass er sich „schon seit Jahr und Tag um unser Land und unser Zusammenleben verdient“ gemacht habe. Geschichte, Kunst und Kultur der Sinti und Roma seien feste Bestandteile unserer gemeinsamen Gesellschaft, so Merkel weiter. Daher begrüßte sie die Gründung eines Europäischen Roma Instituts für Kunst und Kultur in Berlin, das auf Initiative des Europarates und der Open Society Foundations entstehen soll. 

 

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow verband mit seiner Gratulation den Wunsch weiter gemeinsam mit Romani Rose für eine bessere weltoffene Gesellschaft zu streiten. Hartmut Koschyk, der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, lobte die unermüdliche Kraft und Hartnäckigkeit die Rose in den letzten Jahrzehnten in seinem Einsatz für eine offene Gesellschaft bewiesen hat.

 

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde die Ausstellung zu „45 Jahren Bürgerrechtsarbeit“ in der Berliner Repräsentanz des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma eröffnet. Sie ist dort bis zum 14. November zu sehen und zeigt die Meilensteine der Bürgerrechtsarbeit von der Gründung des damals „Zentral-Komitee der Sinti West-Deutschlands“ genannten Sinti-Verbands, der 1971 in Heidelberg von Romani Rose und anderen jüngeren Sinti ins Leben gerufen wurde, bis zur heutigen Arbeit des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma.

 

Behar Heinemann, die gemeinsam mit dem Zentralrat die Veranstaltung initiiert und die Ausstellung konzipiert hat, betonte in ihrer Laudatio das Ansehen das Romani Rose europaweit genießt. Mensur Haliti von der Open Society Foundations und Ungarns Minister für Humanressourcen, Zoltan Balog, würdigten Rose ebenfalls als besondere europäische Persönlichkeit, die Menschen dazu motiviere Mut zu beweisen.

 

Der Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma, mit Romani Rose als weithin sichtbarer Symbolfigur, sei es in Jahrzehnten beharrlicher politischer Arbeit gelungen, in Politik und Öffentlichkeit einen anderen Blick auf die Minderheit zu etablieren, so Manfred Lautenschläger, langjähriger Unterstützer der Arbeit Romani Roses, Kuratoriumsmitglied des Dokumentations- und Kulturzentrums und Stifter des Europäischen Bürgerrechtspreises Deutscher Sinti und Roma. Weiter sagte Lautenschläger, dass Europa am Scheideweg stehe, da Minderheiten wieder zu Zielscheiben rassistischer Gewalt und Propaganda werden.

 

Der Völkermord an den Sinti und Roma wurde systematisch geleugnet, insbesondere durch ehemalige Angehörige des RSHA (Reichssicherheitshauptamt), die in der Bundesrepublik Deutschland wieder in Polizeibehörden hohe Positionen innehatten.  Erst in den späten 1970er Jahren war es die Gesellschaft für bedrohte Völker, die in der Öffentlichkeit Partei ergriff und dann auch das Schicksal der Sinti und Roma in die Medien bringen konnte. Der Präsident der Gesellschaft für bedrohte Völker und Preisträger des Europäischen Bürgerrechtspreises der Sinti und Roma 2014, Tilman Zülch, wies in seiner Rede auf die Lage der vielen Roma-Familien hin, die aufgrund der Flüchtlingskrise wieder vermehrt abgeschoben werden.

 

Für den Vorstand des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma sprach neben Erich Schneeberger auch Reinhold Lagrene. Er sagte: „In all den Jahren war es Deine aufrechte Art und Deine Gradlinigkeit, die es mir leicht machte, für unsere Sache einzutreten. Mit an deiner Seite stehen zu können, ist für mich eine große Ehre.“

 

Die ehemaligen Präsidentin des Bundestages Rita Süssmuth betonte, dass ohne die Realisierung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg 1997, heute weitere Ideen zu einem übergreifenden Roma-Museum, wie es unter anderem auch die aktuelle Vizepräsidentin des Bundestages Claudia Roth in ihrer Rede ansprach, nicht denkbar wären. Claudia Roth dankte Rose für seine Großherzigkeit und dafür, dass er sich nicht zurückzog, sondern sich einmischte. Sie betonte, dass es keine Selbstverständlichkeit war, dass er dem Land in dem er geboren wurde, nicht den Rücken kehrte, obwohl zahlreiche Angehörige seiner Familie dem NS-Regime zum Opfer fielen. Für die Zukunft wünschte sie dem Jubilar, „dass es die Menschen endlich als Bereicherung erleben, wenn Sinti und Roma in ihrer Nachbarschaft leben".

 

Musikalisch wurde der Festakt begleitet von den Künstlern Dotschy Reinhardt, David Rose, Ferenc Snétberger und den Roma und Sinti Philharmonikern unter der Leitung von Riccardo M. Sahiti, einem Orchester, das ausschließliche aus Musikern aus der Minderheit besteht, die in den großen europäischen Ensembles engagiert sind.

15.04.2016 | Allgemein

Europäischer Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma an Amnesty International verliehen

Der mit 15 000 Euro dotierte Preis wurde zum fünften Mal vom Dokumentations- und Kulturzentrum und dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sowie der Manfred Lautenschläger Stiftung verliehen, in diesem Jahr erstmalig im Europäischen Parlament ins Straßburg.

Preisträgerin war in diesem Jahr die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die für ihren unermüdlichen Kampf gegen die Diskriminierung der Roma in ganz Europa geehrt wurde. Der Sonderpreis ging an die ungarische Regisseurin Eszter Hajdu für ihren Film "Judgment in Hungary".

Die Laudatio auf Amnesty International hielt der Generalsekretär des Europarats Thorbjørn Jagland. Grußworte kamen von Ulrike Lunacek, der Vizepräsidentin des Europaparlamentes, und Manfred Lautenschläger, dem Stifter des Preises.

 

Bilder der Veranstaltung finden Sie unter

https://www.wetransfer.com/downloads/099c8c36c40a0029c0e42a782684681720160414190105/969196

05.04.2016 | Allgemein

Menschenrechtsorganisation Amnesty International erhält Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma

Heidelberg / Straßburg, 5. April 2016 | Am 13. April 2016 vergeben das Dokumentations- und Kulturzentrum und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sowie die Manfred Lautenschläger Stiftung den Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma an die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Der mit 15 000 Euro dotierte Preis wird zum fünften Mal verliehen, in diesem Jahr erstmalig im Europäischen Parlament ins Straßburg. Den mit 5 000 Euro dotierten Sonderpreis erhält die ungarische Filmemacherin Eszter Hajdú. Die Laudatio auf Amnesty International hält der Generalsekretär des Europarats Thorbjörn Jagland. Grußworte kommen von Ulrike Lunacek, der Vizepräsidentin des Europaparlamentes.

26.01.2016 | Allgemein

Zoni Weisz spricht bei Gedenkveranstaltung der Vereinten Nationen am 27. Januar in New York

Bei der diesjährigen Gedenkveranstaltung im UNO-Hauptquartier in New York am 27. Januar spricht mit dem Holocaust-Überlebenden Zoni Weisz zum ersten Mal ein Repräsentant der Sinti und Roma. Damit richten die Vereinigten Nationen im Rahmen des seit 2005 begangenen Internationalen Holocaust-Gedenktags den Fokus zum ersten Mal auf die 500.000 Sinti und Roma, die im nationalsozialistisch besetzten Europa Opfer einer systematischen und planmäßig organisierten Vernichtungspolitik wurden.

Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, würdigte diese Entscheidung als ein wichtiges Signal der Weltgemeinschaft auch mit Blick auf die schwierige Menschenrechtslage der Sinti und Roma vor allem in den Staaten Ost- und Südosteuropas.

27.04.2015 | Allgemein

Die deutschen Sinti und Roma trauern um den früheren polnischen Außenminister Prof. Władysław Bartoszewski

Die deutschen Sinti und Roma trauern um den früheren polnischen Außenminister und den ersten Träger des Europäischen Bürgerrechtspreises der Sinti und Roma Prof. Władysław Bartoszewski, der amvergangenen Freitag im Alter von 93 Jahren verstorben ist.

31.03.2014 | Allgemein

"Ein unbequemer Mahner unserer Zeitgeschichte"

Tilman Zülch, Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker, empfing am Donnerstag, den 27. März 2014, den Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma im Auswärtigen Amt in Berlin. Den mit 15 000 Euro dotierten Preis verliehen das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sowie die Manfred Lautenschläger Stiftung. Der mit 5 000 Euro dotierte Sonderpreis ging an die interkulturelle Jugendorganisation Amaro Drom e.V.

07.03.2014 | Allgemein

Schändung der Merseburger Gedenkstele für die Sinti und Roma

Der Zentralrat und das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma verurteilen die in der Nacht auf den 5. März 2014 begangene Schändung der Gedenkstele für die Merseburger Sinti und Roma und begrüßen die derzeit laufenden Untersuchungen von Polizei und Staatsschutz.

Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, haben in der Nacht auf Mittwoch, den 5. März, zwei Männer die Gedenkstele für die Merseburger Sinti und Roma mit Fäkalien beschmiert. Die Tat wurde von einer fest installierten Videokamera aufgezeichnet, die den Platz um das Denkmal aufgrund zahlreicher vorangegangener Attacken dauerhaft beobachtet.

Der Zentralrat und das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma verurteilen diese gegen das Gedenken an die zwischen 1933 und 1945 verfolgten und ermordeten Sinti und Roma gerichtete Tat. Die beiden Einrichtungen begrüßen es, dass die Polizei und der zuständige Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen haben und erwarten, dass die Verantwortlichen schnell gefunden und bestraft werden. Außerdem danken sie dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Sachsen-Anhalt für die Solidarität und unterstützen dessen Forderung nach mehr Engagement gegen Rechtsextremismus.

Die Errichtung der Gedenkstele wurde 2009 von der Merseburger Geschichtswerkstatt initiiert. Seitdem wurde sie häufig das Ziel rechtsradikaler Anschläge. Während der Nationalsozialistischen Diktatur wurden 500 000 Sinti und Roma aus ganz Europa in den Vernichtungslagern ermordet.